Konsumentenkredit: Diese Möglichkeiten gibt es

Nicht immer lassen sich alle Konsumwünsche mit dem Guthaben des Girokontos bezahlen. Dann muss ein Konsumentenkredit her, wenn nicht erst mühsam der erforderliche Betrag angespart werden soll. Konsumentenkredit stehen auf dem deutschen Markt in vielfältigen Variationen zur Verfügung. Nicht jedes Angebot ist für jedes Vorhaben geeignet. Darüber hinaus unterscheiden  sich die Konditionen der Banken mitunter beträchtlich.

Die drei gängigsten Konsumkredite sind der Ratenkredit, der Dispositionskredit und der Rahmenkredit. Der Ratenkredit ist der Klassiker unter den Verbraucherfinanzierungen: Der gewünschte Betrag wird einmalig ausbezahlt und dann in gleich hohen monatlichen Raten zurückbezahlt, in denen Zins und Tilgung gleichermaßen enthalten sind. Der Zinssatz steht von Beginn an für die gesamte Laufzeit fest. Ratenkredite bieten ein Höchstmaß an Planungssicherheit.

Vergleichen spart viel Geld

Ratenkredite werden von fast jeder Bank mit Privatkundengeschäft angeboten – von der Sparkasse um die Ecke ebenso wie von jeder Direktbank. Ein  bestimmter Verwendungszweck ist dabei nicht vorgesehen  Kreditnehmer können das Darlehen zu jedem beliebigen weck verwenden. Auch bei der Gestaltung der Finanzierung verfügen Verbraucher über viele Freiheiten: Die meisten Banken stellen Kreditbeträge von 1.000 bis ca. 50.000 Euro zur Verfügung, die über Laufzeiten von bis zu 120 Monaten zurückbezahlt werden können. Die Höhe der monatlichen Rate kann so bequem dem Budget angepasst werden.

Die Konditionen der Banken für Ratenkredite unterscheiden sich gravierend, so dass ein Vergleich unerlässlich ist. Dabei sollte beachtet werden, dass die Zinssätze oft in Abhängigkeit von der individuellen Bonität des Darlehensnehmers festgelegt werden. Deshalb muss oft erst ein konkreter Antrag gestellt werden, damit die Bank den jeweils geltenden Zinssatz mitteilt. Wichtig: Damit sich die Bonität beim Konsumentenkredit-Vergleich und der Vielzahl der Anfragen nicht verschlechtert, sollte die Anfrage als Konditionenanfrage und nicht als Darlehensantrag tituliert werden.

Neben Ratenkrediten hat sich der Dispositionskredite als eine der beliebtesten Varianten in der Konsumfinanzierung etabliert. Der Dispokredit wird von der Hausbank auf dem Girokonto eingerichtet und steht danach jederzeit ohne weitere Absprache zur Verfügung. Er kann als Ersatz für Guthaben verstanden werden – die Inanspruchnahme ist per Barverfügungen ebenso möglich wie durch bargeldloses Zahlen direkt im Handel oder Überweisungen. Ein fester Rückzahlungstermin existiert für den Kontosaldo nicht  -  die Tilgung erfolgt durch die Verrechnung mit den laufenden Eingängen des Girokontos. Diese sind in ausreichender Höhe Voraussetzung für die Einrichtung eines Dispositionsrahmens.